PROJEKTBESCHREIBUNG Inno_Schools

Innovativität befähigt Individuen, gesellschaftliche Veränderungen sowie soziale Herausforderungen zu reflektieren und in einem weiteren Schritt kompetent darauf zu reagieren. Auch aus einer wirtschaftlichen Perspektive ist Innovativität für den einzelnen Betrieb als auch für einen gesamten Wirtschaftsstandort als ein zentraler Indikator der Kompetitivität anerkannt. Das Verlangen nach Innovativität – der Fähigkeit, an Innovationsprozessen zu partizipieren – (vgl. Scharf et al., 2017 basierend auf Weis et al., 2017b; Weis et al., 2017) – besteht zwar aus verschiedenen Richtungen, wie beispielsweise durch europäische Bildungsinstitutionen und -initiativen, dennoch mangelt es nach wie vor an einer adäquaten schulischen Vorbereitung der Schüler*innen, die sie dazu befähigt, mit zukünftigen Herausforderungen umgehen zu können. Vor allem in der Sekundarstufe I & II fehlen fachliche und fachübergreifende Zugänge zur Innovativitätsförderung.

Das Projekt Inno_Schools widmet sich dieser Thematik und sucht Antworten auf die Frage, wie Schüler*innen im Rahmen von Schulbildung bestmöglich auf die bevorstehenden Herausforderungen, das heißt auf die Notwendigkeit zu innovieren, vorbereitet werden können. Dazu findet ein engmaschiger Austausch zwischen unterschiedlichen potentiellen Akteur*innen von Innovativitätsprozessen (wie Unternehmensvertreter*innen, Schüler*innen und angehenden Lehrpersonen) statt. Das Projekt verfolgt das Ziel, durch die Vernetzung von Unternehmens- und Schüler*innenperspektiven sowie der Integration von Expertisen unterschiedlichster Fächer und Disziplinen, innovativitätsförderliche Lernumgebungen zu entwickeln. Theoretisch wird dabei auf das Innovativitätsverständnis nach Weis et al. (2017b) und Scharf et al. (2019, im Erscheinen) sowie auf den didaktischen Ansatz der Innovation Education Bezug genommen.

Das Projekt wird vom Land Salzburg im Rahmen der Wissenschafts- und Innovationsstrategie Salzburg 2025 gefördert. Wissenschaftliche Kooperationspartner sind die Universität Salzburg, die Pädagogische Hochschule Salzburg, die Universität Mozarteum sowie als wissenschaftlicher Beirat die Universität Duisburg-Essen. Projektlaufzeit: 01.12.2018 – 30.11.2020.